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Schweizer Nationalhymne für Valentin Kneuss

Open Handisport in Belgien, 30. Oktober bis 3. November 2015

Die Schweizer Handisport Mannschaft

Anfangs November reiste eine Gruppe der Schweizerischen Tischtennismannschaft Handisport nach Belgien in die flämische Stadt St-Niklaus, wo das letzte europäische Open 2015 stattfand. Im Vergleich zur Europameisterschaft vom vergangenen Oktober war das Schweizer Team mit vier Spielern und einer Begleiterin gut besetzt: Markus Jutzi als Spieler und Begleiter, Christian Sieber, Silvio Keller und Valentin Kneuss als Spieler und Claudia Sieber als Begleiterin. 

 

Text und Fotos: VAK

 

Nach einer etwa siebenstündigen Autofahrt  erfuhren die Schweizerischen «Asse des kleinen Schlägers», mit wem sie es in den jeweiligen Gruppenspielen zu tun bekamen. Der Aargauer Silvio Keller und der Neuenburger Valentin Kneuss waren als Nummer 1 gesetzt, was mehr oder weniger zu erwarten war. Sie mussten somit versuchen, sich den Titel an diesem Wettkampf zu holen. Für Markus Jutzi und Christian Sieber war die Aufgabe schwieriger, der eine wurde 2. seiner Gruppe, während der andere den 4. und letzten Platz seiner Gruppe belegte.

 

Valentin Kneuss

Christian Sieber konnte zeigen, dass er im taktischen und technischen Bereich grosse Fortschritte gemacht hat. Trotz seines Kampfgeists unterlag er zweimal 0-3, wobei es jeweils recht knapp war. Er beendete seinen Wettkampf schliesslich mit einem spannungsgeladenen Spiel, das er erst im 5. Satz verlor, wobei auch hier die Spielstände äusserst knapp waren (12-10 / 7-11 / 10-12 / 14-12 / 8-11). Das Spiel hätte durchaus zu seinen Gunsten ausgehen können, hatte er doch mehrere Satzbälle am Ende des dritten Satzes und musste danach am Ende des 4. Satzes 4 Matchbälle abwehren. Mit dieser hervorragenden Leistung darf man für die Zukunft noch Tolles erwarten.

 

Der Berner Markus Jutzi aus Burgdorf vermochte seinen zweiten Platz der Gruppe relativ einfach zu behalten und schlug nacheinander einen Belgier und einen Kasachen 3-0, bevor er dann einem Spieler aus Venezuela unterlag, der zurzeit in der Weltrangliste dieser Kategorie auf dem 32. Platz liegt und das Turnier später gewann. Dann verlor er auch im Halbfinal gegen den Tschechen Zark Jiri, die aktuelle Weltnummer 29 und sein späterer Teamkollege. Mit dieser Bronzemedaille wurde er für alle Bemühungen darum belohnt, die der Entscheidung gefolgt waren, nicht mehr stehend sondern sitzend im Rollstuhl zu spielen.

 

Die Medaillen

Nach problemlos überstandenen Gruppenspielen biss sich Silvio Keller wieder einmal die Zähne am Russen Dmitry Lavrov aus. Dieser Spieler hatte ihn bereits bei den Gruppenspielen an der vergangenen Europameisterschaft in Dänemark am Weiterkommen gehindert.

Valentin Kneuss konnte aber seiner Favoritenrolle gerecht werden: Er gab nur einen einzigen Satz aus der Hand und setzte sich im Final gegen den Schweden Azulay Michael durch, der zurzeit in der Weltrangliste den 23. Platz belegt. Mit dieser Goldmedaille konnte er zeigen, welche grossen Fortschritte er gemacht hatte. Sie bewies auch das Selbstvertrauen, das er bereits seit einigen Monaten wieder an den Tag legen konnte. Die Medaille wurde mit seiner ersten Nationalhymne auf internationaler Ebene gebührend gefeiert.

 

Auch im Rahmen des Teamwettkampfs waren unsere Schweizer erfolgreich: Mit seinem tschechischen Partner Zark Jiri gewann Markus Jutzi eine Silbermedaille, während sich Valentin Kneuss mit seinem französischen Partner und Freund Esteban Herrault die Bronzemedaille holte. Sie setzten sich im Viertelfinal gegen Japan mit 3 zu 2 Spielen durch, nachdem der Schweizer den entscheidenden Punkt einheimsen konnte.     

 

Diese äusserst positive Bilanz mit 5 gewonnenen Medaillen ist für das zusammengeschweisste Schweizer Team mit immer grösseren Ambitionen durchaus ein gutes Omen.

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