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Rücktritt aus der Nationalmannschaft

Zu Saisonbeginn teilte Nicola Mohler Swiss Table Tennis mit, dass er sich aus der Nationalmannschaft zurückziehen möchte. Ein kleiner Rückblick auf die Karriere des mehrfachen Schweizermeisters, der während zahlreichen Jahren im Nationalteam aufschlug.

 

Text: Laurent Langel, Fotos: René Zwald

 

Mohler an der WM 2013 in Paris 4 Elite-Schweizermeistertitel im Einzel, 5 Titel im Herrendoppel, 5 im Mixed. Dazu kommen noch 4 Nachwuchs-Schweizermeistertitel im Einzel und weitere Titel im Doppel hinzu. Jeder heutige junge Kaderspieler würde sich die Finger lecken mit der nationalen Karriere von Nicola Mohler. Natürlich wurde Mohler aufgrund all dieser Erfolge in der Nationalmannschaft aufgenommen, mit welcher er während zahlreichen Saisons an vielen Europa- und Weltmeisterschaften teilnahm.

 

Die Universität hat Priorität

Als Student der Rechtswissenschaften (Masterstudium) an der Universität von Basel hat er beschlossen, dieses Kapitel seines Lebens zur Seite zu legen. « Da die Uni sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es mir momentan nicht möglich, viel Zeit ins Tischtennis zu investieren. Wenn ich für die Nationalmannschaft an den Start gehe, möchte ich mein Bestes abrufen und mich auch dementsprechend vorbereiten können. In diesem Jahr wäre das nicht möglich gewesen. Zudem hat sich mit Lionel Weber, Elia Schmid und Nicolas Champod ein Team etabliert, welches auch auf internationalem Parkett konkurrenzfähig ist und meine Unterstützung nicht mehr zwingend benötigt.“

 

Mit seinen zahlreichen internationalen Aufgeboten konnte der Basler tolle Erfahrungen sammeln, wobei es manchmal auch zu Enttäuschungen kam, wenn es nur knapp nicht reichte. «Die Mannschafts-Weltmeisterschaft in Dortmund 2012 war ein tolles Turnier, auch wenn wir den Aufstieg in die höhere Division um Haaresbreite verpassten.» Er spricht auch von der Einzel-Weltmeisterschaft in Yokohama 2009, an der er es bis in die letzte Qualifikationsrunde schaffte, sowie von den Bronzemedaillen, die er sich an den Jeux de la Francophonie im Libanon 2009 im Einzel und mit Rachel Moret im Mannschaftswettkampf holte.

 

Nicola MohlerMit 16 Jahren ein Jahr in Schweden

Doch all dies fiel dem Sportler nicht einfach so vor die Füsse. Auch seine Erfahrung in Schweden mit 16 Jahren hat bestimmt zu diesem Erfolg beigetragen. „Ich war mit 16 Jahren fast ein ganzes Jahr in Schweden und konnte mich dort vollumfänglich dem Tischtennis widmen. Es war nicht nur in Bezug aufs Tischtennis eine wertvolle Erfahrung. Auch persönlich hat mich dieses Erlebnis geprägt. Ich habe es nie bereut, diesen Schritt gemacht zu haben.“

 

Mit dem Aufenthalt in der vergangen Saison von Andrin Melliger in den Vereinigten Staaten oder jenem von Dimitri Brunner in dieser Saison in Japan, gefällt diese Idee immer mehr und wird namentlich bei den jungen Spielern geschätzt.

 

Nicola Mohler möchte sich bei mehreren Leuten bedanken, die ihm ermöglichten, all diese schönen Erfahrungen im Tischtennis zu machen: « Mein grösster Dank gebührt sicherlich meiner Familie, welche mich immer begleitet und unterstützt hat. Ohne sie wäre ich zweifellos nicht dort, wo ich jetzt bin. Natürlich hatten auch Karl Rebmann und Alen Kovac, welche mich während einem Grossteil meiner Karriere begleitet haben, einen grossen Anteil an meiner Entwicklung. Des Weiteren gebührt bestimmt auch Georg Silberschmid und Samir Mulabdic ein grosser Dank. Sie setzen sich nun schon seit vielen Jahren mit viel Herzblut fürs Tischtennis ein und versuchen den Sport in der Schweiz vorwärts zu bringen. Sicherlich gibt es auch noch zahlreiche andere Personen, welchen ich danken könnte, jedoch würde die Liste dann zu lang werden.“

 

Aufgrund terminlicher Überschneidungen gehört Nicola Mohler an der diesjährigen Elite-Schweizermeisterschaft in Tenero nicht zu den Favoriten. Doch dies wird ihn nicht daran hindern, nächstes Jahr zu versuchen, seine Erfolgsbilanz mit einer erneuten Teilnahme noch zu verbessern. Auch wenn er sich auf internationaler Ebene zurückzieht, wird er an nationalen Wettkämpfen weiterhin ein äusserst gefährlicher Gegner sein.

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