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Tessiner Ecke

Trainingsmethoden mit einem Hauch alt-russischer Schule

Seit September 2016 weht in der Peschiera-Turnhalle und beim TTC Locarno, unter den Fittichen von Viktor Sinkevic, ein etwas rauerer Wind beim Training. Schliesslich entstammt der 56-jährige und in Minsk geborene weissrussische Fachmann aus der damaligen sportlichen Sowjetunion (UDSSR). Trotzdem geht aber der Spassfaktor nicht verloren.

 

Trainer Viktor Sinkevic und Präsident Diego Lisi bei der Trainingsvorbereitung.Text und Bilder: Robert Szendröi

 

Mit dem Engagement von Sinkevic ist TTC Locarno-Präsident Diego Lisi ein Glücksgriff gelungen, wie er stolz betont: „Besonders unsere Jungen machen in Sachen Technik, Bewegungsabläufe, Beinarbeit und auch im mentalen Bereich Fortschritte.“ Weil sich Sinkevic im Umgang mit seinen Schützlingen aber eines sehr direkten Tons gewohnt war, musste Lisi ihm in dieser Hinsicht etwas Wind aus den Segeln nehmen, „da man sich dies hierzulande nicht gewohnt ist“. Mittlerweile funktioniert die sogenannte Chemie zwischen Cheftrainer und Nachwuchsspielern aber bestens.

 

Trainer Viktor Sinkevic auch für erwachsene Einsteiger ein Gewinn

Der motivierte Trainer aus Minsk leitet jeweils am Dienstag den Trainingsabend der Tischtennisbegeisterten aus Locarnos naher Umgebung. Davon profitieren nicht nur Jungtalente. Das unterstreichen die Äusserungen des Spätzünders Michele Zarro (32-jährig): „Ich habe erst vor drei Jahren und mit fast 30 Jahren auf dem Buckel mit dem aktiven Tischtennis begonnen. Dank Viktors akribischer Aufmerksamkeit am Tisch konnte ich bei geschnittenen Backspins und offenen Rückhandschlägen grosse Fortschritte machen. Auch in den Partien positioniere ich mich nun weit besser; dadurch bin ich gegenüber Angriffsschlägen meiner Widersacher zunehmend besser gewappnet.“

 

Späteinsteiger Michele Zarro steht die Leidenschaft ins Gesicht geschriebenAuch Beinarbeit, Spielstrategie und taktische Aspekte konnte Michele Zarro verbessern - solche Fortschritte strebt Viktor im ganzen sportlichen Klubumfeld an. So ergänzt Klubpräsident Lisi: „Bei unseren über 40-jährigen Aktiven gilt es das Spielverhalten quasi altersmässig anzupassen. Dort legt Viktor den Hebel bei der Spielverlangsamung, raffinierteren Aufschlägen sowie einem gesunden Mix zwischen Offensiv- und Defensiverhalten an.“

 

Individuelle Förderung

Der Minsker will auch explizit die Spielfreude von Erwachsenen fördern. Das Training mit ihnen sei aber nicht immer einfach, wie Sinkevic unterstreicht: „Die Erwachsenen sind mit viel Herzblut dabei. Allerdings sind die Leistungsunterschiede gross. So muss ich meine Arbeit individuell anpassen und das ist recht kompliziert.“ Wer dem erfahrenen Trainer bei der Trainingsleitung zusieht, kann sich aber davon überzeugen, dass er dies sehr gewissenhaft tut. Praktisch nach einem drei Worteprinzip: Anweisen, beobachten und korrigieren.

 

Im Jugendbereich verfolgt Sinkevic leicht andere Hauptaufgaben: „Hier schaue ich auf saubere Technik und die richtige Position hinter dem Tisch, die durch optimale Laufwege unterstützt wird. Ferner gilt es natürlich, variantenreiche Aufschläge zu erlernen. Die Aufgabe mit den Jungen ist ganz schön anstrengend, da ich nur einmal pro Woche mit ihnen arbeite. Bei dieser Gelegenheit muss man sie stets unter Kontrolle und gleichzeitig bei guter Laune halten.“

 

Ruben Mango feilt, unter den Argusaugen von Cheftrainer Sinkevic, an seinem AufschlagJunge Hoffnungsträger

Zurzeit ist Ruben Mango (D3, 16-jährig) die grösste Hoffnung in Locarno. Er ist voller Lob für seinen Lehrmeister: „Mir gefällt es, hartnäckig zu trainieren. Seine Anweisungen sind klar. Ich weiss genau, wie ich nun meine Vorhand und Aufschlagantworten verbessern kann. Er pflegt die Details und das ist mir sehr wichtig.“ Aber auch der 11-jährige Luka Ilic hat in seinem zarten Alter bereits besondere Fortschritte erzielt: „Meine Rückhand und der Topspin sind rentabel geworden.“ Schon bald will Luka übrigens eine Lizenz lösen.

 

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