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TTC Riva San Vitale: Insubrico-Turnier als internationale Messlatte

Zum 14. Mal wird am Sonntag, 30. April 2017, das international beliebte Insubrico-Turnier in Riva San Vitale über die Bühne gehen. Seit jeher dabei: der 50-jährige Klubpräsident Angelo Ferrari. Für das Organisationstalent am Ufer des Luganersees steht aber nicht das Wirken hinter den Kulissen im Vordergrund, sondern die spektakulären Ballwechsel am Tisch.

 

Text und Fotos: Robert Szendröi

 

Der 19-jährige Stefano De Pasquale übt fleissig an seinem AufschlagNicht ohne Stolz erinnert sich der eifrige Präsident an die besonderen Auftritte des am Unterschenkel amputierten Mohamed Amine Kalem (Italo-Tunesier mit Jahrgang 1982) im Vorjahr zurück: „Im ersten Moment ist es mir gar nicht aufgefallen, dass Kalem mit einer Prothese hinter dem Tisch herumwirbelte. Sein Talent war unverkennbar. Fünf Monate später gewann er an den Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien) dann auch die Bronzemedaille in seiner Kategorie.“

 

Buntes Teilnehmerfeld

In mehr als einem Dutzend Austragungen hat sich das Turnier in der näheren und weiteren Umgebung in Richtung Süd und Nord einen arrivierten Namen verschafft. So nahmen im letzten Jahr 90 Teilnehmer den Weg unter die Räder, um sich mit neuen Gegnern aus Italien und der Deutschschweiz zu messen. Dazu Ferrari: „In der Tat schätzen es die Spieler, sich mit neuen kniffligen und unbekannten Widersachern auseinanderzusetzen. So werden auch die Beziehungen zwischen verschiedenen Klubs ausgebaut und vertieft – das tut der gesamten Tischtenniswelt hierzulande nur gut.“ Das abwechslungsreiche Programm hebt sich nicht nur sportlich ab, sondern ist auch aus weiteren Gründen beim Teilnehmerfeld und bei den Zuschauern sehr beliebt. Ferrari kennt diesbezüglich die Details: „Weil wir jeweils im November und Dezember vor dem Turnier mit unseren Sponsoren in Kontakt treten, können wir die Gewinner mit dezenten Preisen auszeichnen. Dazu werden unsere Infrastrukturen allgemein – Publikum inklusive – sehr geschätzt. Deswegen kommen in Sachen Teilnahmen spontane Anfragen aus Italien. Gerade in unserem südlichen Nachbarland sind sie mit ihren Anlagen alles andere als verwöhnt.“

 

In diesem Frühling könnten sogar 100 Teilnehmer in elf Kategorien (inkl. Doppel) mitmachen. Laut Angelo F. sind vom TTC Riva San Vitale insgesamt 20 lizenzierte und nichtlizenzierte Spieler dabei. „Ausserdem erwarten wir etwa 150 Zuschauer.“

 

Klubpräsident Angelo Ferrari erklärt Talent Nicola Pontiggia die nächste Trainingseinheit.Den internationalen Massstab zur Weiterentwicklung nutzen

Mit Nicola Pontiggia (C7) und Stefano De Pasquale (1997, D3) haben die Südtessiner zwei Eisen im Feuer, die sich hochmotiviert und ambitioniert auf den Anlass vorbereiten. Absolut nachvollziehbar, dass bei Nicola P. der Trainings-Motivationspegel im Moment sehr hoch angelegt ist. „Sollte ich am Turnier einen erfolgreichen Tag erleben, stünde ich in bis zu 15 Partien am Tisch. Schliesslich habe ich mich in den Kategorien D1-C8, C9-B12 sowie im Doppel bis C8 eingeschrieben“, erklärt der junge Spieler mit Jahrgang 1998. Als Hauptziel habe er sich den Sieg in der erstgenannten Klasse gesetzt. „Dabei hoffe ich auf die lautstarke Unterstützung unserer Anhängerschaft, denn vor heimischer Kulisse zu spielen, inspiriert mich speziell. Ferner bin ich an die Lichtverhältnisse gewöhnt und kenne die Halle bestens.“ Nicola P. ist erst mit 13 Jahren so richtig im Tischtennis durchgestartet. Und dies auf eine spezielle Art: „Im Strandbad habe ich oft mit Freunden, aber auch mit Erwachsenen gespielt. Dabei habe ich Jung und Alt meistens geschlagen. Und so habe ich mir gedacht: „Wieso soll ich das nicht auch auf Klubebene versuchen?““ In der Zwischenzeit spielt Pontiggia nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Italien.

 

Beim TTC Riva San Vitale steht Stefano D.P. deutlich hinter Nicola. Trotzdem erhofft sich der ebenfalls noch sehr junge Stefano einen weiteren Qualitätssprung am prestigeträchtigen Kräftemessen in seinem Heimatdorf, wie er offen preisgibt: „Es wäre wunderbar, wenn ich in der D1-C8-Kategorie in die Viertelfinals vorstossen könnte, aber schon eine Achtelfinal-Teilnahme wäre in diesem Feld sicher akzeptabel.“ Ob er sein Ziel nun erreichen kann oder nicht – der 19-Jährige findet die Gelegenheit, auf neue Gegner zu treffen, so oder so leistungsfördernd, wie er erklärt: „Wenn ich gegen unbekannte, neue Gegner aus Italien und des TTC Rapperswil-Jona antrete, die alle ihren eigenen Stil haben, muss ich mich stets neu ausrichten und anpassen, und das verbessert mein Spiel.“

 

Man sieht: Die Lernbereitschaft im Südtessin ist gross. Am Insubrico-Turnier werden Pontiggia und De Pascuale auf internationale Teilnehmer treffen, und dabei hoffentlich die Früchte ihres harten Trainings ernten können.

 

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