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Interview Sieger Top 16

f TOP16 2019 internet 179 von 183Interview mit den Siegern des Top 16

Dima Ovtcharov und Petrissa Solja haben in Montreux den Titel geholt. Im Interview erzählen sie, wie sie das Turnier erlebt haben.

 

Interview: Dirk Lion / Fotos: René Zwald

 

Er kennt die Schweiz wohl inzwischen wie seine Westentasche: 2010 stand er erstmals im Finale der Swiss Open, unterlag dort aber Joao Monteiro aus Portugal. Dasselbe Schicksal ereilte ihn 2013 gegen seinen jetzigen Mannschaftskollegen im russischen Orenburg, Vladimir Samsonov. 2016 dann besiegte er eben jenen im Finale der DHS Swiss Open und sicherte sich 2017 die Titelverteidigung. Nach seinem zweiten Platz beim Top 16 in Montreux im letzten Jahr, stand er nun ganz oben auf dem Podest: Dimitrij Ovtcharov.

 

Dimitrij Ovtcharov, herzlichen Glückwunsch zum Titel in Montreux! Letztes Jahr sagten sie uns nach der Final-Niederlage gegen Ihren Nationalmannschaftskollegen Timo Boll: „Ein zweiter Platz ist manchmal auch sehr gut“. Ein erster Platz ist aber schon schöner, oder?

 Da haben Sie Recht. Was ich damit im letzten Jahr sagen wollte ist, dass im Finale auch manchmal etwas sehr schönes und großes ist und man nicht  immer nur erst dann zufrieden sein muss, wenn man ganz oben auf dem Podest steht. Nach dem letzten harten Jahr mit Verletzungen und Rückschlägen bin ich natürlich extrem happy zwei so knappe Spiele gegen zwei so große Spieler wie Timo und Vladi gewonnen zu haben. Das gibt mir viel Auftrieb und Aufwind für die kommenden Aufgaben.

 

Die Schweiz scheint ein gutes Pflaster für Sie zu sein, kommen Sie gerne hierher?

Ja auf jeden Fall. Letztes Jahr Finale, dieses Jahr gewonnen, davor die Schweiz Open gewonnen. Es ist immer super schön in der Schweiz. Meine Familie ist als Unterstützung mit dabei und uns allen gefällt es hier immer sehr gut.

 

Das heißt, wir dürfen Ihnen für das nächste Jahr schon ein Zimmer reservieren?

 Wir waren vor ein paar Monaten auch ein paar Tage auf Urlaub in der Schweiz. Wir sind hier wirklich immer sehr gerne und daher klar, können Sie schon das Zimmer für das nächste Jahr reservieren (lacht).

 

Wo sind 2019 Ihre persönlichen Schwerpunkte?

Ein großes Highlight ist natürlich die Einzel-WM in Budapest aber zum Glück sind wir im Tischtennis so privilegiert, viele interessante Turniere zu haben. Zu nennen sind da beispielsweise die European Games, die Europameisterschaften und den World Cup. Es gibt also viele Highlights, aber das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der Einzel-WM.

 

Dimitrij Ovtcharov, vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben.

 

 

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Nach zwei zweiten Plätzen in den Jahren 2015 und 2017 hat sich Petrissa Solja ihren Traum vom ersten Europe-Top-16-Sieg erfüllt. Die 24-jährige WM-Bronzemedaillengewinnerin im Mixed benötige gegen die Weltranglisten-18. Bernadette Szocs allerdings einiges an Anlaufzeit, um im Finale zur Höchstform aufzulaufen.

 

Petrissa Solja, herzlichen Glückwunsch zum Top 16-Titel in Montreux! Ein Endspiel nach einem 0:3 Rückstand noch umzubiegen, bedarf einiges an mentaler Stärke. Wie haben Sie das Finale wahrgenommen?

Nach dem 0:3 Rückstand habe ich versucht gelassener zu spielen und habe mir vorgenommen erst einmal einen Satz zu gewinnen. Ich habe dann ab diesem Zeitpunkt nur noch von Punkt zu Punkt geschaut und habe mich zusammen mit meinen lautstarken Fans ins Spiel zurück gekämpft.

 

Wie haben Sie die Stimmung in der Halle empfunden?

Die Stimmung war phänomenal. Die Zuschauer haben ordentlich mitgefiebert und bei jedem Punktgewinn lautstark mitgefeiert. Die Halle hat getobt.
Mein neues Lieblingslied ist seit diesem Wochenende "smoke on the water" von Deep Purple.

 

Welche Ziele haben Sie sich für das Jahr 2019 gesetzt?

Am wichtigsten ist es für mich dieses Jahr mich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu qualifizieren. Außerdem möchte ich ein gutes Ergebnis bei den anstehenden Deutschen Meisterschaften im März in Wetzlar erzielen.

 

Petrissa Solja, vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben.

 

Weitere Artikel in dieser Ausgabe:

Tischtennis-Theorie - Wie man den Aufaschlag variieren kann

Porträt: Céline Reust

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