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Pingpong-Party

Pingpong-Party in Frison / photo credit: Adèle LöfflerTischtennis in der beliebten Abendgarderobe

Das Konzept ist alles andere als neu, kommt aber immer noch gut an. Feste, an denen Pingpong die erste Rolle spielt, sind effektiv sehr erfolgreich. Reportage in Freiburg.

 

Text: Luca Anthonioz / Fotos: Adèle Löffler & Jérémy Küng

 

Das Phänomen der «Pingpong-Party» breitet sich seit einigen Jahren aus. Das Konzept ist einfach, lustig, unterhaltsam und sehr gesellschaftlich. In einer Bar werden Tischtennistische aufgestellt und die Spieler müssen auf die andere Tischseite gehen, sobald sie ihren Schlag gespielt haben. Allgemeiner ausgedrückt nennt man das «Rundlauf». Macht ein Spieler einen Fehler, scheidet er aus. Man spielt weiter, bis nur noch zwei Spieler übrigbleiben. Normalerweise gilt im Finale der Best-of-3-Modus. Sobald ein Spieler gewonnen hat, wird der Schläger ein paarmal auf den Tisch gehauen (ein Unding für jeden Tischtennisspieler, der etwas auf sich hält), um den Leuten mitzuteilen, dass ein neues Spiel beginnen kann. Dann drängeln sich 30 oder 40 kampfbereite Personen um den Tisch.

 

In mehreren Städten wie Zürich, Bern oder Lausanne machen zahlreiche Betriebe dabei mit. Die Goldene Palme geht aber vermutlich an Freiburg. Die von den Freiburgern bekannte Konzerthalle Fri-Son, in der 1200 Zuschauer Platz finden, organisiert solche Events bereits seit mehreren Jahren. Genauer gesagt fand das erste solche Pingpong-Event 2005 statt. Die nächste Austragung wird bereits das 55. solche Event. Der Veranstalter dieser Abende Gionata Morganti erklärt uns diese Begeisterung:

«Ich liebe diesen Sport und ich finde es spannend, ein solches Event in einer Konzert-/Clubhalle zu organisieren, aber auch in einer Stadt mit vielen jungen Leuten wie Freiburg (während des Schuljahrs). Ziel ist es, Leute zusammenzubringen, damit sie beim Spielen Spass haben, aber auch, Fri-Son auf eine etwas andere Art und Weise zu nutzen. Ich glaube, dass die Kraft der Pingpong-Abende sich genau mit diesem Unterschied erklären lässt: wir machen sowas nie abends, 5 Meter neben einer Bar und erst noch kostenlos (exklusive Getränke).»

 

Pingpong-Party in Frison / photo credit: Adèle Löffler

 

In den vergangenen fünf Jahren, also seit 2015 wurden immerhin 25 Pingpong-Partys durchgeführt, das heisst fast ein Tischtennisfest alle zwei Monate. Neben den häufig wiederkehrenden Events ist auch der Erfolg dieser Abende beeindruckend. Viele Anhänger, vor allem Studenten, finden sich mit ihrem Schläger an den sechs oder sieben verfügbaren Tischen ein. In der anderen Hand halten sie häufig ein Bier, das auf den eher gesellschaftlichen als wettkämpferischen Aspekt hinweist.

 

Kommen weniger als 300 Personen an einen dieser Abende, kann man ganz klar von einem geringen Andrang sprechen. Laut der Kommunikationsverantwortlichen der Einrichtung Julia Foster liegt die durchschnittliche Teilnahme an diesen Abenden bei 421 Personen. Das ist ganz einfach verblüffend! Jetzt können Sie sich vorstellen, wie’s bei einer vollen Halle aussieht …

 

Pingpong-Party in Frison / photo credit: Jérémy Küng (photo.jkung.ch)

 

Die Master-Studentin in Freiburg Camille Bulliard nimmt regelmässig an diesen Abenden teil und erklärt uns, dass ihr dieses Konzept sehr gefällt. Dann erzählt sie uns grinsend eine pikante Anekdote: «Vor ein paar Jahren stand ich an einer Pingpong-Party einem Jugendlichen gegenüber, der mit seinem Handy spielte. Ich dachte, dass ich diesen Jungen locker bezwingen werde, aber genau das Gegenteil war der Fall. Später erfuhr ich, dass er Nicolas Simonet heisst und Nachwuchs-Schweizermeister war.»

 

Die Welt ist klein und dies gilt auch für die Stadt Freiburg. Das Tischtennis zeigt uns ausserdem erneut, dass es mit seinen zahlreichen Formen über eine gesellschaftliche Macht verfügt, von der andere Sportarten nur träumen können.

 

 

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