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Tischtennis European Games - Rachel Moret

Rachel MoretGute Leistung, aber in der dritten Runde ausgeschieden

Rachel Moret hat sich an den European Games in Minsk ins 1/16-Finale gespielt, also die Setzung bestätigt. Nun habe sie ein paar Tage Erholung verdient, sagt die 29-Jährige.

 

Text: Stefan Kleiser / Foto: René Zwald

 

Die Saison ist für die beste Schweizer Tischtennisspielerin ohne Exploit zu Ende gegangen. An den European Games in Minsk schied Rachel Moret am frühen Sonntag Nachmittag in der dritten Runde aus. Die 29-Jährige unterlag der für seit 2013 für Portugal startenden Fu Yu in fünf Sätzen. Das war so zu erwarten. Denn die gebürtige Chinesin, in der Weltrangliste an Position 34 geführt, hat bereits drei Einzel-Medaillen an der Europameisterschaft gewonnen, und sie startete 2016 an den Olympischen Spielen.

 

Auch die siebenfache Schweizer Meisterin würde gerne einmal an dem wichtigen Anlass teilnehmen. Dass sie sich an den European Games eine Medaille erspielen und damit für Tokio 2020 qualifizieren würde, davon hatte Rachel Moret jedoch nur geträumt – und nicht wirklich damit gerechnet. «Ich war an Nummer 32 gesetzt. Da hätte ich wirklich sehr gut spielen müssen, um auf eines der drei Tickets hoffen zu können. Mein Ziel war es eher, sondern so nahe wie möglich an die ersten drei Plätze zu kommen.»

 

Es fehlt noch an Erfahrung

 

Gute Leistungen sind ihr in Minsk gelungen. Am Samstag verliess Rachel Moret die Platte gegen Emina Hadziahmetovic (Bosnien und Herzegowina, World Ranking 113) nach fünf Sätzen als Siegerin. «Es war ein sehr gutes Spiel von mir», findet sie. Insgesamt habe sie während der gesamten Saison gute Ergebnisse erzielt, bilanziert sie. «Unglücklicherweise habe ich aber an den wichtigsten Wettkämpfen, den Europameisterschaften und der Einzel-WM, nicht die gewünschten Resultate erreicht.»

 

Im World Ranking auf Platz 88 geführt, fehlt der Linkshänderin nicht viel, um weiter vorne zu sein. An den Top 16 in Montreux zwang sie die Österreicherin Sofia Polcanova, die Nummer 22 der Welt, in einen Entscheidungssatz. «Es gibt nicht viele Dinge im Match gegen Polcanova, die ich bereue», sagt Rachel Moret, die seit zweieinhalb Jahren in Nîmes trainiert. «Es hat mir in den wichtigen Momenten einfach ein bisschen Erfahrung gefehlt. Aber ich habe während diesem Spiel viel gelernt.»

 

Gute Leistungen in Minsk

 

Nationaltrainer Samir Mulabdic ist mit der spielerischen und mentalen Leistung von Rachel Moret an den European Games zufrieden. «Gegen Emina Hadziahmetovic hat sie die knappen Sätze für sich entschieden, war konzentriert, hat nah am Tisch agiert», lobt der Coach. «Es hat gut gepasst.» Gegen Fu Yu dagegen seien die ersten beiden Sätze schnell vorbeigegangen «weil sich Rachel an das Aufschlag-Rückschlagspiel der Gegnerin anpassen musste. Dann hat sie besser ins Spiel gefunden.»


Im dritten Satz liess Moret jedoch eine 9:5-Führung ungenutzt, und im fünften Durchgang lag sie sogar 10:8 vorne. Beide Sätze gingen aber in der Verlängerung verloren. «Das Spiel hatte resultatmässig viel knapper ausfallen können», sagt Samir Mulabdic deshalb. «Ich hätte gerne ein 2:2 oder 3:3 gesehen und dann geschaut, wie die Chinesin spielt. Aber bis zum Schluss hat sie immer wieder überraschend aufgeschlagen und damit die entscheidenden Punkte gemacht.» Bei eigenem Service entschied Fu Yu 34 von 50 Ballwechseln für sich, Rachel Moret hingegen bloss 28 von 51.

 

Nun ein paar Tage Erholung

 

Obwohl ausgeschieden, bleibt Rachel Moret noch ein paar Tage in Minsk. Wegen der guten Erinnerungen an die European Games von 2015 in Baku. Zwar schied sie damals schon in der ersten Runde aus. «Aber das Dorf, in dem die Sportler logierten, war toll», berichtet Moret. Deshalb verlängert sie den Aufenthalt in Weissrussland. Sie hat geplant, vor Ort auch die einen oder anderen Schweizer Athleten zu unterstützen. Aus Baku sei sie gleich am Tag nach ihrer Niederlage abgereist.


Nun habe sie sich ein paar Tage Erholung bei der Familie verdient, sagt Rachel Moret. Ende Juli wird sie das Training wieder aufnehmen, Ende August stehen die nächsten Wettkämpfe an. Und die Jagd nach einem Ticket für die Olympischen Spiele geht auch weiter: An Qualifikationsturnieren in Europa und Doha. Der allerletzte Platz wird dann über die Weltrangliste vergeben. Da habe sie nur wenige Punkte zu verteidigen, das sie letzte Saison an der Schulter verletzt gewesen sei, sagt Rachel Moret. Und hofft auf einen Sprung nach vorne.

 

European Games in Minsk, Frauen-Einzel: 2. Runde: Rachel Moret (SUI/WR 88) s. Emina Hadziahmetovic (BIH/113) 15:13, 7:11, 11:5, 11:9, 13:11. 3. Runde: Moret u. Fu You (Por/34) 6:11, 5:11, 11:13, 11:9, 11:13.

 

Offizielle Website : https://minsk2019.by/en

Resultate Tischtennis: https://minsk2019.by/en/tsrd/TTE/results

Matchreport Rachel Moret - Fu Yu

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