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Nicolas Champod (links) und Coach Samir Mulabdic

EM in Schwechat
Nach dem bravourösen Aufstieg folgt ein kleiner Europameistertitel für die Herren – die Damen verpassen die Promotion ganz knapp

(Si/TN) Das Herrenteam hatte bereits in den Gruppenspielen praktisch durchweg überzeugt. Auch im Halbfinal, das gleichzeitig das entscheidende Spiel um den Aufstieg war, zeigte das Team von Samir Mulabdic eine ganz starke Leistung. Die Schweizer gestanden den favorisierten Esten beim 3:0-Sieg gerade mal drei Satzgewinne zu! Teamleader Mohler brachte die Schweiz zu Beginn mit einem 3:1- Sieg über Aleksandr Smirnov (WR 412) in Führung, Lionel Weber bezwang in einem Fünfsatzspiel erneut einen besser eingestuften Gegner (Vallot Vainula, WR 426) und erhöhte auf 2:0. Auf Position 3 hatte der Coach Nicolas Champod aufgestellt, wohl mit der Absicht, den Verteidiger Aleksandr Lusin mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Die Rechnung ging auf, der 23-jährige Genfer setzte sich erstaunlicherweise mühelos mit 3:0 gegen den auf Weltranglistenplatz 838 geführten Lusin durch. Champod blieb damit in seinen drei Einsätzen ungeschlagen – und dies bei seiner ersten EM.

 

Dass danach mit einem verdienten 3:1-Erfolg gegen Litauen letztlich gar noch der erste Divisions-Rang und somit der inoffizielle Europameistertitel der „Standard Division" resultierte, war ein verdienter Lohn für die starken Leistungen der Schweizer in den letzten drei Tagen. Gegen die Nordeuropäer bezwangen Mohler und Weber gegen den starken Verteidiger Tomas Mikutis (WR 339); der Schweizermeister von 2012 holte zudem einen weiteren Sieg gegen Arnoldas Domeika (WR 746). Elia Schmid musste sich auf Position 3 in einem Match über fünf Sätze Alfredas Udra (WR 510) beugen.

 

Erfreuliche Perspektiven und ein Wiedersehen in Portugal

Der Aufstieg hatte im Vorfeld nicht erwartet werden können. Erfreulich sind auch die Perspektiven der Mannschaft, gehören ihr doch mit den beiden Rio-Star Muttenz-Spielern Lionel Weber und Elia Schmid zwei erst 17-jährige Junioren an. Bereits in einem Jahr werden die Aufsteiger in der starken 2. Division antreten dürfen, findet doch die nächste Europameisterschaft als Team-EM in Portugal statt. Für die gemäss Reglement vorgesehene Individual-EM fand sich kein Ausrichter.

 

Amanda FauvelWenige Punkte fehlen am Schluss...
Das Damenteam dagegen verpasste die Promotion auf ebenso ärgerliche wie unglückliche Art und Weise. Bereits im Kampf um den Gruppensieg gegen Estland war die fünfte und entscheidende Partie zu Ungunsten der Schweizerinnen ausgegangen. Gleiches spielte sich im Halbfinal gegen das allerdings auf dem Papier stärkere Wales ab. Zuerst verfehlte Rachel Moret das 1:1 nach einer 2:0-Satzführung und vier abgewehrten Matchbällen knapp, ehe aber Rahel Aschwanden und die Waadtländerin selbst den Ausgleich doch noch schafften.Im abschliessenden fünften Spiel wurde die erst 18-jährige, in Österreich im Nationalteam debütierende Amanda Fauvel für ihre beeindruckende Leistung nicht belohnt. Sie verlor gegen die rund 400 Ränge vor ihr klassierte Charlotte Carey den Entscheidungssatz nach einer Aufholjagd und zwei abgewehrten Matchbällen 9:11.

 

Zum Abschluss steht für die Damen am Montagmorgen um 10:00 das „Revanchespiel" gegen Estland bevor.

 

Herren. 3. Division.
Halbfinals (Ränge 25-28): Schweiz (2. Gruppe A) -
Estland (1. Gruppe B) 3:0. - Nicola Mohler s. Aleksandr Smirnov 3:1 (11:5, 11:8, 8:11, 11:9). Lionel Weber s. Vallot Vainula 3:2 (11:3, 11:13 9:11, 11:9, 11:7). Nicolas Champod s. Aleksandr Lusin 3:0 (11:9, 11:6, 11:7). - Litauen (2. Gruppe B) - Luxemburg (1. Gruppe A) 3:2. - Die Schweiz und Litauen steigen in die 2. Division auf.

 

Final (Ränge 25/26): Schweiz - Litauen 3:1. - Weber s. Tomas Mikutis 3:0 (11:7, 11:7, 11:2). Mohler s. Arnoldas Domeika 3:0 (11:8, 12:10, 11:5). Elia Schmid u. Alfredas Udra 2:3 (11:8, 5:11, 11:6, 9:11, 6:11). Mohler s. Mikutis 3:0 (11:5, 11:6, 11:6).

 

Damen. 3. Division.
Gruppe B. 5. Runde: Schweiz - Aserbaidschan 3:0. - Fauvel s. Rufat Guljeva 3:0 (11:4, 11:9, 11:2). Moret s. Sabina Ahadova 3:0 (11:5, 11:7, 11:7). Aschwanden s. Marjam Imanova 3:0 (11:5, 13:11, 11:6). - Estland - Schottland 3:1.

 

Halbfinals (Ränge 25-28): Schweiz (2. Gruppe B) - Wales (1. Gruppe A) 2:3. - Amanda Fauvel u. Naomi Owen 0:3 (6:11, 10:12, 5:11). Rachel Moret u. Charlotte Carey 2:3 (11:9, 11:8, 7:11, 9:11, 10:12). Aschwanden s. Angharad Phillips 3:1 (11:4, 7:11, 11:5, 11:6). Moret s. Owen 3:0 (11:7, 12:10, 11:5). Fauvel u. Carey 2:3 (5:11, 121:9, 7:11, 11:9, 9:11). -
Dänemark (2. Gruppe A) - Estland (1. Gruppe B) 3:0. - Wales und Dänemark steigen in die 2. Division auf.

 

Alle Resultate

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Die EM live auf Laola-TV

 

 

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