Samir Mulabdic mit Nicola Mohler und Elia Schmid

EM in Schwechat - Bilanz
Kompliment an die Herren – zuversichtlich für die Damen

„Meine Mannschaft schaffte es, drei Tage lang die Konzentration hochzuhalten und über ihrem Niveau spielen", analysiert Herrentrainer Samir Mulabdic den Teamwettbewerb. „Diese EM war sehr erfreulich, neben den ausgezeichneten Resultaten herrschte ausserdem eine super Stimmung. Kompliment an die jungen Spieler und Nicola Mohler, der das Team sehr gut geführt hat." Im Vorfeld des Wettkampfes wurde der 2. Gruppenrang als gutes Resultat bezeichnet. Doch die mutig aufspielenden Schweizer übertrafen mit dem 1. Rang und dem Aufstieg in die 2. Division die Erwartungen.


„Im Einzel und Doppel sind wir dann mehrheitlich auf klar stärkere Gegner getroffen. Es hat aber auch etwas das Feuer und die Konzentration vom Teamwettkampf gefehlt. Wir müssen daran arbeiten, die Spannung über mehrere Wettkampftage zu halten, oder gar zu steigern", erklärte Mulabdic.

 

Zuversichtlich für die Zukunft des Damenteams ist Damentrainer Pavel Rehorek. Zwar wurde der anvisierte Aufstieg nach zwei knappen und laut Rehorek „unnötigen" Niederlagen gegen Estland und Wales verpasst. Mit Céline Reust und Amanda Fauvel waren aber gleich zwei Neulinge dabei und teilweise fehlte auch etwas das Wettkampfglück. „Spielerisch können wir mehr, als wir hier gezeigt haben. Das bedeutet, dass Zeit in Mentaltraining investiert werden muss", sagt der Tscheche. Positiv sieht er unter anderem die Siege von Rachel Moret gegen Naomi Owens, die Nr. 1 von Wales, und Rahel Aschwanden gegen Tatjana Tsistjakova, Nr. 1 von Estland. „Die Spielerinnen brauchen noch etwas Zeit, aber das kommt", bilanziert Rehorek abschliessend.