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Road to Zug

Christopher Delpechitra und Roland SchmidWie aus einer "Bier-Idee" eine Bronzemedaille wird

Christopher Delpechitra und Roland Schmid vom TTC Horgen haben an der SM Elite 2015 unverhofft das Halbfinale des Herrendoppels erreicht. Sie haben drei Mal stärker klassierte Teams geschlagen - zuletzt im Viertelsfinale mussten sogar Christian Hotz und Elia Schmid eine Niederlage in vier Sätzen einstecken.
 

Text: Daria Lehmann, Fotos: René Zwald

 

"Obwohl wir vor der SM gegenüber Kollegen immer wieder von glamourösen Siegen gesprochen haben, hätten wir nicht erwartet, dass wir es wirklich so weit schaffen würden", räumt Roland Schmid schmunzelnd ein. Der 42-Jährige wurde 1997 Schweizermeister im Herreneinzel, habe sich dann aber etwas aus dem Sport zurückgezogen und aufgehört zu trainieren.

Sein Wiedereinstieg ins Tischtennis vor fünf Jahren hat sich offensichtlich gelohnt.

 

"Wir spielen erst seit dieser Saison gemeinsam Doppel", erzählt Christopher Delpechitra. Sie hätten in der Mannschaftsmeisterschaft gemerkt, dass sie sich gut ergänzen würden, und deswegen sei ihnen bei einem Bier die Idee gekommen, sich eine Teilnahme an der SM im Herrendoppel zum Ziel zu setzen. Unter dem Motto "Road to Zug" haben sie in den letzten zwei Monaten vor der SM mindestens zwei Mal in der Woche gemeinsam trainiert.

 

"Was mich am Tischtennis fasziniert, sind tolle Ballwechsel - vor allem solche mit Vorhand Topspin", schwärmt Delpechitra. Er habe als Dreizehnjähriger mit dem Tischtennisspielen begonnen und anfangs vor allem an Hobbyturnieren teilgenommen oder mit Freunden gespielt. "Tischtennis ist eine schnelle Sportart, bei der man viel in Bewegung ist, und das macht mir Spass."

Vor seinem Eintritt in den TTC Horgen spielte er einige Jahre in der Jugendnati, dann habe ihm aber die Zeit für intensives Training gefehlt. "Ich trainiere nun durchschnittlich nur noch ein bis zwei Mal in der Woche."

 

Christopher Delpechitra und Roland Schmid

Trotzdem haben Delpechitra und Schmid im Herrendoppel für Überraschung gesorgt. Auf die Frage, wie sie das geschafft hätten, antwortet Schmid ganz einfach: "Wir haben cleverer gespielt." Als Einzelspieler seien sie beide den Gegnern unterlegen gewesen, vor allem im Viertelsfinale, meint Delpechitra. "Aber als Team haben wir besser zusammen gespielt als die anderen."

 

Warum es dann doch nicht ins Finale gereicht habe, sei schwierig auszudrücken. Das Spiel war auch knapp; Memmi und Champod gewannen erst im fünften Satz. "Etwas hat gefehlt, wir haben mit zu wenig Biss gespielt und nicht über unserem Niveau, was es aber gebraucht hätte."

 

Aber Schmid und Delpechitra sind mit ihrem Ergebnis trotz der Niederlage im Halbfinale sehr zufrieden.

Für die SM 2016 setzten sie ihre Ziele gleich noch höher als dieses Jahr. "Da muss Gold drin liegen!", scherzt Delpechitra, und Schmid ergänzt ihn lachend: "Klar, sonst lohnt sich das frühe Aufstehen am Morgen ja gar nicht."

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